Scan-Schutz
Wir prüfen Websites. Nicht ihre Belastbarkeit.
Jeder Abruf durchläuft dieselben technischen Grenzen – unabhängig von Konto, Auftrag oder Scanner-Host.
- 01ZielprüfungÖffentliches Ziel prüfen
- 02FreigabeDomain zentral takten
- 03AbrufInteraktion vermeiden
- 04StoppsignalZiellauf abbrechen
Eine technische Taktung für jeden Lauf.
50 msMindestabstand neuer Seitenprüfungen bei stabilen Antworten
10 msMindestabstand der reinen Seitenermittlung ohne Prüfung
Tiefe 4Maximale Linktiefe der automatischen Seitenermittlung
AdaptivLangsame Antworten vergrößern den Abstand auf bis zu 10 Sekunden
Sitemap-Adressen dürfen gesammelt in die Warteschlange übernommen werden. Die Grenzen gelten unabhängig von Kontoart, Auslöser und vorhandenem Credit-Guthaben.
axe-core prüft. Spanier.one betreibt die Infrastruktur.
Die automatisierten WCAG-Prüfungen basieren auf der etablierten Open-Source-Prüfengine axe-core. Wir übernehmen ihre bestätigten Regelverstöße und als unvollständig markierten Prüfkandidaten; wir erfinden daneben keine eigenen automatischen Accessibility-Befunde.
Spanier.one ergänzt die Engine um automatische Seitenerkennung, geschützte Sitzungen, Desktop- und Mobile-Läufe auf einer verwalteten Scanner-Flotte, Warteschlangen, Wiederholungen, Zeitpläne, Verlauf, Exporte und verständliche Berichte. Automatisierung deckt nur einen Teil möglicher Barrieren ab. Tastatur, Screenreader, Zoom, Inhalte und vollständige Nutzerwege benötigen weiterhin einen professionellen manuellen Audit.
Eine gemeinsame Bremse für die gesamte Flotte.
Seitenermittlung und Browserprüfung teilen dieselbe zentrale Zielbremse, arbeiten aber mit zwei verschiedenen Grundabständen. Zwischen zwei vollständigen Seitenprüfungen derselben registrierbaren Domain liegen bei stabilen Antworten mindestens 50 ms. Ein Besuch, der nur neue Links einsammelt und keine Prüfung ausführt, startet frühestens alle 10 ms. Beide Werte sind Standardwerte, keine harte Untergrenze: Für einen ausdrücklich uns gehörenden Lasttest-Zielhost kann der Abstand betrieblich auf bis zu 10 ms gesetzt werden; fremde Ziele behalten die hier genannte Taktung. Interne Links werden bis zu einer Tiefe von vier Ebenen verfolgt; Sitemap-Adressen dürfen gesammelt in die Warteschlange aufgenommen werden, umgehen die Starttaktung aber nicht.
Der Orchestrator beginnt konservativ und erhöht die Parallelität nur, solange Kontrollantworten stabil bleiben. Bei Latenzanstieg, 429, Retry-After, 5xx oder Verbindungsfehlern senkt er die Parallelität und vergrößert den Startabstand adaptiv auf bis zu zehn Sekunden. Nach fünf Minuten ohne Aktivität wird der Kontrollwert neu bestimmt. So bleibt eine von Natur aus langsame, aber stabile Website im normalen Takt, während eine Verschlechterung unter Last bremst. Gleichzeitige Läufe werden fair bedient; weder Kontoart noch Credit-Menge verschaffen Vorrang.
Außerhalb eines von Ihnen eingerichteten Anmeldeablaufs klickt der Scanner keine Elemente und sendet keine Formulare eigenständig ab. Die Website darf ihre für Darstellung und Prüfung erforderlichen Ressourcen und API-Aufrufe ausführen. Fremde Navigationen und nicht-öffentliche Netzwerkziele bleiben blockiert.
Das Zielsystem hat das letzte Wort.
- 401 / 403
- Die betroffene Seite wird als nicht erreichbar ausgewiesen.
- 429 / Retry-After
- Die Zielpause wird zentral für alle Aufträge wirksam.
- 5xx / Verbindung / Latenz
- Schutzsignale reduzieren Takt und Parallelität zentral.
- Betreiber-Widerspruch
- Ermittlung, manuelle und geplante Läufe werden dauerhaft gesperrt.
- Robots- und TDM-Vorbehalt
- Scanner-spezifische Regeln sowie wirksame Angaben in Well-known-Datei, HTTP-Header oder HTML-Metadaten stoppen die öffentliche Analyse.
Für öffentliche Prüfungen bleibt der TDM-Vorbehalt wirksam. Bei öffentlichen Prüfungen beachtet spanier.one für jede aufgerufene URL ausdrücklich an User-agent: SpanierOneAccessibilityScanner gerichtete Allow-/Disallow-Regeln in robots.txt. Eine allgemeine Regel für User-agent: * allein verhindert eine vom Nutzer gestartete Barrierefreiheitsprüfung nicht. Zusätzlich werden /.well-known/tdmrep.json, der TDM-Reservation-HTTP-Header und gleichnamige HTML-Metadaten ausgewertet; die dokumentnähere Angabe hat Vorrang. Für eine im Konto registrierte Website kann der Nutzer ausdrücklich bestätigen, Betreiber zu sein oder in dessen Auftrag zu handeln. Nur für den exakt verbundenen Ursprung wird der TDM-Vorbehalt als enge Ausnahme nicht angewendet; für öffentliche oder fremde Ziele gilt er unverändert. Eine ausdrückliche Prüfsperre für den spanier.one Accessibility-Scanner bleibt immer wirksam.
Damit Sie die Reichweite dieser Vorbehalte richtig einschätzen können: Wir fragen sie je Ursprung ab und speichern das Ergebnis bis zu fünf Minuten zwischen. Eine Änderung an robots.txt oder an den TDM-Angaben wirkt deshalb mit bis zu fünf Minuten Verzögerung. Schlägt der Abruf fehl – Netzwerkfehler, Zeitüberschreitung, Serverfehler oder eine nicht auswertbare Datei –, wird der vom Nutzer gestartete Abruf nicht angehalten. Ein technisch nicht erreichbarer Vorbehalt gilt also nicht als gesetzt. Wenn Sie einen Ausschluss brauchen, der unabhängig vom Abrufergebnis und ohne Verzögerung wirkt, verwenden Sie die Prüfsperre: Sie greift vor dem nächsten Abruf und auch für bereits wartende Aufträge.
Für Firewall, CDN und WAF
Prüfserver und Orchestrator freigeben.
Die aktuelle öffentliche Adressliste und Standortangaben stehen auf einer eigenen Seite.
Öffentliche Adressliste öffnenNachvollziehbar, aber datensparsam.
Kontoläufe protokollieren Konto, Ziel, Zeitpunkt, Auslöser, Umfang und Auswahl; bei geschützten Bereichen zusätzlich die Berechtigungsbestätigung. Start-IP und Browserkennung werden regulär nach 90 Tagen entfernt. Zur visuellen Einordnung speichert ein Kontolauf verkleinerte Seitenansichten und auf konkrete Befunde begrenzte Bildausschnitte: in einem Konto ohne entgeltliche Nutzung ein Jahr ab Aufnahme, nach einem Credit-Kauf oder einem Abonnement für die Dauer der aktiven Kontonutzung. Nach zwölf Monaten ohne Anmeldung, Scan, API-Zugriff und ohne laufendes Abonnement werden alle Scandaten des Kontos gelöscht; davor erinnern drei E-Mails an die Kontoadresse, die erste rund 90 Tage vor dem Löschdatum. Verlaufsvorschauen sind auf 480 × 270 Pixel und 60 KiB begrenzt. Für jeden automatisch bestätigten und im sichtbaren HTML lokalisierbaren Problemtyp wird ein Befundbild auf höchstens 854 × 480 beziehungsweise 480 × 854 Pixel und 160 KiB begrenzt, höchstens 120 je Seite; zu jedem Befundbild kommt eine höher aufgelöste Fassung desselben Ausschnitts hinzu, gedeckelt auf 1920 × 1080 Pixel und 700 KiB. Das Gesamtmanifest ist auf 102 MiB begrenzt. Eine vollständige Kopie der geprüften Website wird nicht angelegt. Der Fundstellenrahmen und eine dezente Abdunklung außerhalb des Fokusbereichs werden dauerhaft in die Bildpixel eingebrannt. Befundtitel, konkrete Messung oder Prüfhinweis, Handlungsempfehlung und WCAG-Zuordnung werden getrennt als strukturierte, kopierbare Nachweisdaten gespeichert und im Viewer unter dem Bild angezeigt; eine Produktmarke oder ein Logo wird nicht eingebrannt. Quelle, Aufnahmezeit, Scan- und Nachweis-ID, Fundstellenkoordinaten, Dateieigenschaften und SHA-256-Prüfsumme bleiben zusätzlich als getrennter Nachweissatz erhalten. Rohaufnahmen werden nicht persistent gespeichert. Ein automatisches Screening ist kein Rechts- oder Konformitätszertifikat.
Eine bestätigte Prüfsperre stoppt nicht nur weitere Abrufe, sondern reiht auch bereits gespeicherte Bildnachweise des betroffenen Hosts zur Löschung ein.
Die Anwendung gibt Zugangsdaten für geschützte Bereiche nicht gezielt in URLs, Berichten oder Protokollen aus und maskiert bekannte Eingabefelder. Eine Zielseite kann eingegebene Werte jedoch selbst in Text, Canvas oder eigene Protokolle übernehmen. Die Zugangsdaten werden verschlüsselt gespeichert und mit dem Authentifizierungsprofil, der Website oder dem Konto gelöscht. Die für einen Lauf erzeugte Browser-Sitzung wird anschließend verworfen.
Für Website-Betreiber
Prüfungen für Ihre Domain stoppen.
Mit einer E-Mail-Adresse derselben Domain senden wir einen einmaligen Bestätigungslink; nach der Bestätigung greift die Sperre vor dem nächsten Abruf. Andere Adressen (Agentur, Konzern, Freemail) nehmen wir an und prüfen den Betreibernachweis manuell.